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Montag, 13. Februar 2012

Beinahe

Eigentlich habe ich es schon knallen hören... zum Glück nur beinahe!

Eine vereiste Kreuzung, wir rutschen gemütlich mit 30km/h durch die Eisstraßen. Mein Vordermann bremst und wird langsamer. Ich lege eine kurze GedenkSchrecksekunde ein (Wer erwartet denn, dass dieses komische Lichtdings plötzlich Rot zeigt?) und bremse ca. 12 Meter hinter ihm ebenfalls. Werde dabei aber nicht langsamer. Acht Meter später rutsche ich immer noch mit ca. 30 km/h auf das immer größer werdende Heck meines Vordermannes zu.
Das ABS unserer leichten Pizzaflitzer macht dabei auch einen äußerst hilfreichen Job: Auf Eis blockieren die Bremsen, auf den kurzen griffigen Abschnitten werden dann diensteifrig die Reifen freigegeben...
Mit dem Mut der Verzweifelten ("Schlimmer kann's eh nicht werden") greife ich zur Handbremse. Von dieser weiß ich, dass sie das Auto üblicherweise bei jeglicher Kurvenfahrt unkontrollierbar mit dem Heck ausbrechen lässt (zu kurzer Randstand...), aber was soll's...

Zwei weitere Rutschmeter später rutsche ich dann auch schon quer zur Fahrtrichtung. Immerhin habe ich also Kurs auf den Fluchtweg zur Rechtsabbiegerspur genommen. Handbremse losgelassen und Sekundenbruchteile gehofft, dass es jetzt nicht von hinten knallt. Oder besser von rechts, schließlich rutschte ich ja nunmehr quer... Und siehe da, gefühlt einen Meter vor den Rückleuchten meines Vordermannes folgte mein Heck durch beherztes Gegenlenken dem Rest des Autos auf die glücklicherweise freie Rechtsabbiegerspur und blieb dort dann auch endlich stehen.
Ich saß mit offenem Mund im Auto und blickte dümmlich-entschuldigend nach links... ins Beifahrerfenster des Kombis vor mir. Das hätte mächtig gescheppert, zum Glück nur beinahe...


Montag, 19. Dezember 2011

Ist es denn so schwer?

Die Frage, die highwayfloh hier im zweiten Teil seines Posts aufgeworfen hat, kann ich nur vehement ebenfalls stellen:

"Ist es so schwer, vor dem Einscheren nach einem Überholvorgang einen ausreichenden Abstand aufzubauen???"


Folgendes hat sich abgespielt:
Auf einer schwedischen Autobahn fahre ich mit gemütlichen 100 km/h im Schneetreiben auf der rechten Spur vor mich hin. Im Rückspiegel taucht ein Scheinwerferpaar auf und nähert sich. Kurz hinter meinem Auto schert der von hinten Auflaufende auf die linke Spur aus.


Mittwoch, 29. Dezember 2010

Winterdienst

Hier wird aufgeräumt (zumindest gelegentlich), der Winterdienst rückt mittlerweile im Stadtgebiet mit Räumfahrzeug und Bagger an. Ein besonders schönes Exemplar ist mir diekt vor meinem Fenster in freier Wildbahn vor die Linse gekommen.



Das Gerät macht bestimmt Spaß, da würd ich mich auch gern mal draufsetzen ;-)
Das kleine rote 5 Meter links vom Bagger ist übrigens das Auto eines Anwohners, der selbiges seit der ersten Schneeflocke nicht mehr bewegt hat. Dementsrechend liegt der Schnee jetztz auch bis auf Fensterhöhe...
Der hat bestimmt Spaß beim ausbuddeln ;-) Aber wahrscheinlich wartet der auf Frühling und Tauwetter...


Ein anderes hübsches "Räumfahrzeug" ist dieses hier:


Dienstag, 21. Dezember 2010

Aktion: Weihnachtskarten für Kraftfahrer

Wie ihr sicherlich mitbekommen habt, gibt es diverse Kraftfahrer im Fernverkehr, die Weihnachten fern der Familie auf Rasthöfen verbringen müssen.
Ich möchte diesen Fahrern eine kleine Weihnachtsfreude machen, indem ich auf dem Rasthaof Auerswalder Blick an der A4 einige Weihnachtskarten verteile.
Da ich keine Lust habe, jedem den gleichen Standardtext auf die Karte zu schreiben seid ihr gefragt.

Postet einfach eure Textvorschläge in die Kommentare, ich werde sie auf die Karten (die ich bereitstelle) schreiben und verteilen.

Wer mich gern finanziell unterstützen möchte, kann dies ebenfalls kundtun, ich lasse dann mal meine Paypal-Daten o.ä. rüberwachsen.

So, und jetzt ran an die Tastatur und tippen, ich bin gespannt ;-)
Als "Redaktionsschluss" lege ich jetzt einfach mal Heiligabend 10.00 Uhr fest.


Montag, 20. Dezember 2010

Parken im Winter

Parken im Winter ist klasse!
Jeden Tag hat man Zeit neue Rekorde aufzustellen...

Dank Teamarbeit beim Schneekettenaufziehen habe ich heute nur 20 Minuten gebraucht um den Parkplatz zu verlassen. Das ist eindeutig neue Bestzeit! (Gestern abend habe ich über eine halbe Stunde gebraucht).

Danach sind wir problemlos zum Bahnhof gefahren gerodelt und haben unseren Gast abgekippt. Danach war die Post dran. Die Schlange vor dem einzig sinnvollen, natürlich vollen Parkplatz umfasste etwa halb so viele Autos, wie es insgesamt dort Stellplätze gibt, schöne Sch***!
Es wurden aber permanent Lücke frei, doch nicht so sch****...
Problem? Wenn die ankommenden Fahrer den Parkplatz bereits so zustellen, dass niemand mehr rausfahren und damit Lücken freimachen kann, kommt auch niemand in der Zufahrt weiter, Autos von hinten drängen nach und alle sitzen fest. Besonders lustig wurde es, als sich in der anderthalbspurigen ein- und Ausfahrt einige besonders gewitzte Fahrer an der stehenden Schlange vorbeifuhren, um so die Ausfahrt komplett stillzulegen, also richtig Sch****!

Bis wir den Parkplatz verlassen konnten, mussten wir uns einen Weg bahnen, indem wir 2 Autos anschoben, einen Fahrer überzeugen, hinter uns Platz zu machen, damit er unseren Parkplatz direkt übernehemn kann (und zwar bitteschön !nachdem! wir ihn verlassen haben) und eine Fahrerin davon zu überzeugen, dass es vielleicht keine schlecht Idee wäre, für die ausparkenden Fahrzeuge erstmal die Ausfahrt freizumachen. Das alles war auch nur eine Sache von einer Viertelstunde ;-)
Inzwischen staute sich die "Parkplatzschlange" zur Freude der Busfahrer bis auf den Busbahnhof...

Glücklich wieder zuhause angekommen, ahben wir dann sogar den Hauptgewinn gezogen, und einen Parkplatz auf dem Campus ergattert und mit viel Schwung und reichlich Glück sogar "erklommen".

Dann war noch die gute Tat des Tages angesagt, ein Geschäftsreisender wollte soeben erfolglos wieder den Parkplatz verlassen, also haben wir ihn kurzerhand in die letzte "freie" Parklücke geschoben. Wobei "frei" in diesem Zusammenhang nur die Abwesenheit eines Autos, nicht jedoch die Freiheit von Schneebergen (seitlich bis auf Höhe der Seitenspiegel) meint...
Ich hoffe er findet jemanden, der ihn aus dieser "Lücke" wieder rausschiebt, ansonten wird er da wohl überwintern müssen, denn das ist der Parkplatz, den ich mittlerweile generell nur mit Schneeketten verlassen kann ;-)

In diesem Sinne frohes Parken und immer schön entspannt bleiben, irgendwer bugsiert euch schon sicher auch in den größten Haufen ;-)


Donnerstag, 16. Dezember 2010

Winterzauber: Leuchtturm wird Eisskulptur

Am Erie-See wurde ein Leuchtturm durch hohe Wellen und niedrige Temperaturen in ein eisiges "Märchenschloss" verwandelt.

Einfach sehenswert (auch wenn die Qualität leider zu wünschen übrig lässt):



Die Wühlmaus dichtet...

Eine schöne Analogie zu Goethes Zauberlehrling las ich heute morgen in einer Rundmail der Freiberger Studentenzeitung "Wühlmaus".

Bitte sehr, zum Lesen und Schmunzeln:

Der
Schneeschipper

Nein, der gute Winterpflug
hat noch nicht
hierhergefunden
langsam hab ich echt genug
die Schneehaufen wachsen
mit den Stunden
Die Flocken fallen wild
und munter immer weiter
doch
das weihnachtliche Bild
stimmt mich nicht wirklich heiter
Walle
walle
manche Schippe
von der Klippe
möcht man springen
wenn in dieser
schönen Zeit
die Wettervorhersagen erklingen

So schnapp ich mir halt
die Schaufel
die nicht wirklich kommt zur Ruhe
dazu Mütze, Schal und
Mantel
und die besten Winterschuhe
Auf den Parkplatz stampf ich
um den
Schrecken zu erliegen
wo ist eigentlich
mein Auto abgeblieben?
Walle
walle
manche Schippe
von der Klippe
möcht man springen
wenn in dieser
schönen Zeit
die Wettervorhersagen erklingen

Die Anzahl
jungfräulicher Kissen
die Frau Holle hat im Schrank
möcht ich lieber
gar nicht wissen
davon werd ich sonst noch krank
Hat's denn gar
kein Ende
mit der weißen Pracht
sicher taut's wieder behände
vor
der ersten Weihnachtsnacht
Walle walle
manche Schippe
von der
Klippe
möcht man springen
wenn in dieser schönen Zeit
die
Wettervorhersagen erklingen

Und ich fange an zu graben
bleibt mir
denn eine andre Wahl?
die Schneedecke von paar Tagen
wird zur
vorweihnachtlichen Qual
Ist da draußen keiner
der mir helfen mag
und
in der Nähe auch nicht einer
an diesem verhängnisvollen Tag?
Walle
walle
manche Schippe
von der Klippe
möcht man springen
wenn in dieser
schönen Zeit
die Wettervorhersagen erklingen

Langsam sehe ich die
Scheiben
die Türgriffe folgen zugleich
oh, ich tanze einen Reigen
mein
Herz, es wird an Freude reich
Und dann in Freude schwelgen
das Werk
ist fast vollbracht
's fehlen nur noch die Felgen
das wäre ja
gelacht
Walle walle
manche Schippe
von der Klippe
möcht man
springen
wenn in dieser schönen Zeit
die Wettervorhersagen
erklingen

Ja, der Schnee fällt immer dichter
ich sollte hinters
Steuer springen
doch in der Ferne, gelbe Lichter
die mich doch zum
Stutzen bringen
Ist das wirklich war
ich glaube es ja kaum
der
Winterdienst ist da
und das ist kein Traum
Walle walle
manche
Schippe
von der Klippe
möcht man springen
wenn in dieser schönen
Zeit
die Wettervorhersagen erklingen

Doch der vermeintlich edle
Retter
ist doch wirklich so durchtrieben
die Produktion vom
Winterwetter
auf den Parkplatz abzuschieben
Die Arbeit eines Tages
in
Sekunden umgekippt
Ironie ist doch was arges
ich Trottel hatte Schnee
geschippt
Walle walle
manche Schippe
von der Klippe
möcht man
springen
wenn in dieser schönen Zeit
die Wettervorhersagen
erklingen



Mittwoch, 15. Dezember 2010

Alles zu spät...

...war verkehrstechnisch heute.

Nahezu jede kleinere Straße ist nicht nur schneebedeckt, nein, das ginge ja noch ganz gut, unterm Schnee kommt dann erstmal ordentlich Eis und dann erst sowas wie Straßenbelag.
Es gab Straßen mit weniger als 2%-Steigung, an denen sich Autos so dermaßen festgefahren hatten, dass sie weder vor und zurück kamen.

Unter diesen Bedingungen wurden dann auch jegliche Auslieferungen auf den Stadtbereich Freiberg beschränkt, und selbst da habe ich in 4 Stunden nur sagenhafte 3 Touren geschafft ;-)

Das lustigste war diesmal jedoch nicht das Ausparken nach der Schicht, sondern das Ausparken bevor ich mich auf den Weg zur Arbeit gemacht habe (komplett verwehter Parkplatz, einige Durchfahrten einfach zugeschoben), die Suche nach Schneeketten (O-Ton: "Oh, sie sind nicht der erste Kunde, den ich leider ohne Ketten nach Hause schicken muss"), danach anlegen der frischgekauften Ketten (ja, ich habe einen Baumarkt gefunden, der noch welche führt) um überhaupt erstmal in die Nähe der Pizzeria vorzustoßen, und mich dort dann auf einen Parkplatz zu kämpfen. Rausfahren war ebenfalls lustig, aber das hatte ich dann schon erwartet...

Lange Rede, kurzer Sinn:
Es ist Krieg! Der Feind ist weiß und in der Überzahl!

Und das Beste kommt zum Schluss:
Unsere Munition geht auch bereits zur Neige!
In einigen Kommunen wird jetzt bereits das Streusalz knapp!
Wir haben ja auch nur noch wenige Monate Winter zu überstehen...

Naja, jetzt gehts erstmal in die Falle...


Montag, 13. Dezember 2010

Platt...

... nach sieben Stunden PizzafahrRodeldienst bei äußerst magerem Trinkgeld (trotz offensichtlichem Scheißwetter), aber Spaß gemacht hats trotzdem ;-)

Die Krönung war nur das Freibuddeln meines Privatautos aus der Parklücke, in der es während der Schicht eingeschneit war. Ob die Anwohner wohl oft von einem armen Irren geweckt werden, der nachts halb zwölf mit dem Klappspaten die Eisdecke einebnet?


Sonntag, 12. Dezember 2010

Humor am Steuer

Während überall der ÖPNV im Schnee- und Eischaos versinkt, siehts ein Kieler Busfahrer mit Humor:

zu Lesen auf belauscht.de - Deutschland im O-Ton


Wintertipp

Mag euer Fahrzeug Eis auch nicht?
Vor allem wenn sich selbiges unter den Rädern befindet?

Dann gibt es bei Martin, dem Busblogger einen hilfreichen Tipp für dich, der jedoch nur für Fahrzeuge funktioniert, bei denen man während des Gasgebens die Antriebsachse bremsen kann (was bei PKWs leider nur für hecktriebler und ev. Allradler zutrifft)

Aber lest einfach mal selbst und zwar inklusive der Kommentare, weil die Methode offenbar mit Vorsicht zu genießen ist...